Emotionale Granularität als Kraftquelle
Statt „gestresst“ nur allgemein zu nennen, üben wir präzisere Wörter wie angespannt, überreizt, besorgt, unruhig oder überwältigt. Rollenkarten enthalten Emotionspaletten und Körpersignale. Durch Benennen verringert sich Überflutung, Handlungsspielraum wächst. Beobachter prüfen, ob Worte übereinstimmen mit Gestik und Atem. Im Debriefing werden alternative Formulierungen ausprobiert, bis Sprache wirklich trägt. So entsteht eine Landkarte innerer Zustände, die Beziehung klärt und Entscheidungen fühlbar erleichtert.